Akzeptanzanalyse

Neben naturräumlichen und technischen Rahmenbedingungen sind zudem „weiche“ Faktoren für die Akzeptanz des Ausbaus von erneuerbaren Energien bedeutend. Die Entwicklung von Szenarien muss daher diese Ebene mit berücksichtigen. Aus diesem Grunde sind die Bevölkerung sowie die regionalen Akteuren mit in den Aufbau eines Datenbestandes für Energieszenarien mit einzubeziehen. Zum einen um sozio-ökonomische und institutionelle Umsetzungspfade in die Szenarien mit zu integrieren. Zum anderen, um eine an die Herausforderungen der Energiewende vor Ort angepasste Gestaltung des zu erarbeitenden Entscheidungsunterstützungssystems zu ermöglichen. Der Begriff Akzeptanz in Bezug auf die Umsetzung der Energiewende ist hierbei näher zu differenzieren. Es bietet sich an den Begriff Akzeptanz in diesem Zusammenhang in drei Dimensionen zu gliedern (Wüstenhagen et al. 2007): In die sozio-politische Akzeptanz von Energietechnologie und -politik durch die Öffentlichkeit, durch zentrale Akteure und durch Entscheidungsträger (bei der Entwicklung von Strategien); in die Akzeptanz erneuerbarer Energien im Sinne einer Einführung durch den Markt, d.h. durch die Konsumenten und Investoren und schließlich die Akzeptanz vor Ort hinsichtlich von Standortentscheidungen durch Akteure (stakeholder), Anwohner und Gemeindeverwaltungen. Einstellung und Verhalten der Bürger wird dabei grundsätzlich vom Kenntnisstand und dem Wissen über die Erzeugung erneuerbarer Energien bestimmt. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass wiederum das Wissen über den Kenntnisstand der Bürger und die Unterschiede in den Bevölkerungsgruppen für die Umsetzung der Energiewende wichtige Aufschlüsse gibt

Akteure -Modellregion Südpfalz

Abbildung: Akteursnetzwerk in der Südpfalz

Copyright © 2014 - Plan-EE.eu - Template by OS Templates